.

Krimi.Die Fäden

Banner.Fäden

 

Ein Krimi und zugleich eine Gesellschaftssatire!

"Die Fäden ziehen" soll doppeldeutig sein. Zum einen geht es um Figuren, die gerne im Hintergrund "die Fäden ziehen", zum anderen markiert es auch immer einen Heilungsprozess, wenn wir bei Wunden "die Fäden ziehen" lassen. Gesellschaftssatiren spekulieren (durchweg vergeblich) darauf, derartige Heilungsprozesse in der Gesellschaft einzuleiten...

 

Der Krimi soll Lesespaß bieten - und nachdenklich machen.

 

Lesermeinung:

"Herrn Hellmanns Krimi hat mir zunehmend kürzere Nächte beschert….. 
Wie ich schon [früher mal] sagte, empfinde ich es immer etwas als Zeitverschwendung, Krimis zu lesen, und meist lese ich einen, um jemandem einen Gefallen zu tun, weil ich so schwer Nein sagen kann. …. 
Doch dann hat mich die Gesellschaftssatire gepackt und der Krimi trat in den Hintergrund, was der Autor sicher beabsichtigte. Es ist so bitterböse, wie diese spezielle Gesellschaft gnadenlos widergespiegelt wird und es wurde gruseliger, je mehr ich lesend hineingezogen wurde, bis Realität und Fiktion verschwammen. Die erfundenen Persönlichkeiten ähneln real existierenden allzu sehr. Die Geschichte scheint nur minimal überzogen. Das Komplott der alten wütenden Männer ist natürlich eine genial skurrile Fiktion, die Haupttäter, die schamlosen und von ihren Trieben beherrschten Gewinnler der 68-er scheinen aber nicht wirklich erfunden, sondern auch heute noch manche Ämter auszufüllen. 
So ist das Eingangszitat von Tucholsky, die Satire sei nicht mehr als die aufgeblasene Wahrheit, sehr passend. …. 
…Am Ende war ich traurig auf der letzten Seite angekommen zu sein. Das ist mir bei einem Krimi (vielleicht der 5. in meinem Leben ) noch nie passiert...“

 

 

Dieser Artikel wurde bereits 58637 mal angesehen.